Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Webdesign- und Webentwicklungsleistungen zwischen Nordform, Inhaber Ruben Ramon Mirgoli (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Kunden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
§ 2 Angebot und Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein schriftliches Angebot (auch per E-Mail) annimmt oder der Auftragnehmer die Auftragsbestätigung übersendet.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Genannte Preise auf der Website („ab …") sind Orientierungswerte; verbindlich ist der im Angebot genannte Festpreis.
§ 3 Leistungen und Korrekturschleifen
(1) Der Auftragnehmer erbringt Design- und Entwicklungsleistungen gemäß Angebot (z. B. Konzeption, Gestaltung, technische Umsetzung, Einrichtung von Hosting und Domain).
(2) Im Festpreis enthalten ist die im Angebot genannte Anzahl an Korrekturschleifen. Darüber hinausgehende Änderungswünsche werden nach Aufwand zu einem Stundensatz von 90 € (zzgl. etwaiger gesetzlicher Umsatzsteuer) berechnet und vorher angekündigt.
(3) Vereinbarte Termine verschieben sich angemessen, wenn der Kunde erforderliche Mitwirkungsleistungen (§ 4) verspätet erbringt.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt alle für die Umsetzung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig zur Verfügung, soweit deren Erstellung nicht ausdrücklich beauftragt ist.
(2) Der Kunde sichert zu, dass bereitgestellte Inhalte frei von Rechten Dritter sind bzw. er zur Nutzung berechtigt ist. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf von ihm gelieferten Inhalten beruhen.
(3) Freigaben (z. B. von Entwürfen) erklärt der Kunde in Textform. Nach Freigabe gelten die freigegebenen Leistungsteile als abgenommen.
§ 5 Vergütung und Zahlung
(1) Es gilt der im Angebot vereinbarte Festpreis. Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind 50 % bei Auftragserteilung und der Rest nach Abnahme fällig.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
(3) Laufende Betreuungspakete werden monatlich im Voraus berechnet und sind mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar.
§ 6 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Zahlung der Vergütung erhält der Kunde das ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen für den vertraglich vorgesehenen Zweck.
(2) Vom Auftragnehmer eingesetzte Open-Source-Komponenten unterliegen ihren jeweiligen Lizenzbedingungen.
(3) Der Auftragnehmer darf den Kunden und das Projekt nach Livegang als Referenz nennen (inkl. Verlinkung und Abbildungen), sofern der Kunde dem nicht widerspricht.
§ 7 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit folgender Maßgabe: Zunächst hat der Auftragnehmer das Recht zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist.
(2) Keine Gewähr wird übernommen für Fehler, die auf nachträglichen Änderungen durch den Kunden oder Dritte, auf fehlerhafter Bedienung oder auf Umgebungen beruhen, die nicht der vereinbarten Zielumgebung entsprechen.
§ 8 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt; im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 9 Hosting und Drittleistungen
Übernimmt der Auftragnehmer die Einrichtung oder Verwaltung von Hosting, Domains oder E-Mail-Postfächern, handelt es sich um Leistungen der jeweiligen Anbieter, deren Bedingungen zusätzlich gelten. Verfügbarkeitszusagen richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Juli 2026